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Das ist unser Beratungskonzept
Das bieten wir an ...
Weshalb eine Beratungsstelle zum Thema „SEXUELLER MISSBRAUCH“?
Definition von sexuellem Missbrauch
Was sie tun können, wenn Sie Missbrauch vermuten
Wenn ein Mädchen oder Junge sich anvertraut
Prävention
Einige Tipps für den Umgang mit Mädchen und Jungen
Das ist unser Beratungskonzept
Das bieten wir an ...
Weshalb eine Beratungsstelle zum Thema „SEXUELLER MISSBRAUCH“?
Definition von sexuellem Missbrauch
Was sie tun können, wenn Sie Missbrauch vermuten
Wenn ein Mädchen oder Junge sich anvertraut
Prävention
Einige Tipps für den Umgang mit Mädchen und Jungen
Was sie tun können, wenn Sie Missbrauch vermuten
- Ruhe bewahren, überhastetes Eingreifen schadet nur!
- Eine Kollegin oder andere Vertrauensperson suchen, mit der man über die eigenen Unsicherheiten sprechen kann.
- Alles aufschreiben, was Ihnen an dem Mädchen / Jungen auffällt, auch wenn Sie sich keinen Zusammenhang mit möglichem sexuellen Missbrauch vorstellen können (Tagebuch über Verhaltensweisen des Mädchens /Jungen führen).
- Wenn möglich eine/n MitarbeiterIn einer Beratungsstelle hinzuziehen, um mehr Sicherheit zu gewinnen.
- Den Kontakt zum Mädchen / Jungen vorsichtig intensivieren, um eine positive Beziehung herzustellen.
- Das Mädchen / den Jungen immer wieder ermutigen, über Probleme und Gefühle zu sprechen.
- In der Gruppe das Thema „angenehme und unangenehme Berührungen“ ansprechen.
In der Gruppe (im Spiel, innerhalb der Sexualaufklärung, im Sportunterricht) das Recht der sexuellen Selbstbestimmung, sexuelle Übergriffe und das Thema „Sexueller Missbrauch“ vorsichtig ansprechen und damit signalisieren: „Ich weiß, dass es sexuellen Missbrauch gibt. Man kann mit mir darüber reden; ich glaube betroffenen Mädchen und Jungen". - In der Gruppe den angemessenen Umgang mit Redeverboten oder Schweigeversprechen erarbeiten. Bei kleineren Mädchen / Jungen „gute und schlechte Geheimnisse“thematisieren. Gute Geheimnisse machen Spaß, schlechte machen unangenehme Gefühle und schlechte Empfindungen (z.B. Bauchschmerzen). Vermitteln Sie, dass es besser ist, über schlechte Geheimnisse zu sprechen, als einem Redeverbot oder Schweigeversprechen Folge zu leisten.
- Wenn möglich, Kontakt zur Mutter / Bezugsperson des Opfers intensivieren, um Belastbarkeit der Mutter / Bezugsperson besser einschätzen zu können (z.B. Zusammenarbeit bei der Vorbereitung von Klassenfeiern, Gespräche am Elternsprechtag).
- Kontakt zum Jugendamt aufnehmen (ggf. ohne Namensnennung).
- HelferInnenkonferenz anstreben, damit alle, die die Familie kennen, gemeinsam eine Strategie absprechen können.
- Niemals eine Familie mit dem Missbrauch konfrontieren, ehe eine räumliche Trennung von Opfer und Täter vorbereitet und möglich ist.
- Eine eventuelle Anzeige mit einer Anwältin zuvor durchsprechen und gut vorbereiten. Zwar ist eine zukünftige Anzeigepflicht bei sexuellem Missbrauch in der Diskussion, jedoch ist bis heute niemand zur Strafanzeige nach einer Tat verpflichtet (siehe StGB).
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